Referenz · Wohnungsumzug Lichtenberg nach Köpenick
Umzug von Lichtenberg nach Köpenick: vier Zimmer aus dem dritten Stock
Vier Zimmer, rund 40 Kubikmeter, zwei Lastwagen: Ende August 2026 haben wir als Umzugsunternehmen Berlin eine Familie von Lichtenberg nach Köpenick gebracht. Auf der einen Seite der dritte Stock ohne Aufzug samt Keller, auf der anderen Seite eine Erdgeschosswohnung mit langem Anlaufweg. Besichtigung, Halteverbot, 70 Leihkartons, Möbeldemontage und Wiederaufbau kamen von uns.
Erst die Wohnung ansehen, dann das Angebot schreiben
Vor dem Angebot waren wir in der Wohnung. Das ist bei einem Vier-Zimmer-Haushalt keine Formalie, sondern der Punkt, an dem sich entscheidet, ob der Umzugstag hinhaut. Wir haben Raum für Raum durchgesprochen: was mitkommt, welche Möbel zerlegt werden müssen, was in den Keller gehört und wie viel Volumen am Ende zusammenkommt. Herausgekommen sind rund 40 Kubikmeter und zwei Fahrzeuge.
Zur Besichtigung gehört auch der Weg. Dritter Stock ohne Aufzug auf der einen Seite, Erdgeschoss mit längerem Anlaufweg auf der anderen: Beides kostet Zeit, und zwar mehr als die Fahrstrecke zwischen den beiden Wohnungen. Wer diese beiden Angaben am Telefon vergisst, bekommt ein Angebot, das am Umzugstag nicht mehr stimmt.
Die Frage ist nie, wie weit die neue Wohnung entfernt ist. Die Frage ist, wie viele Stufen zwischen Wohnungstür und Ladefläche liegen.
70 Kartons zum Leihen, geliefert vor dem Umzugstag
Wir haben der Familie 70 Umzugskartons ins Haus gebracht, dazu Seidenpapier für das Geschirr. Die Kartons sind Leihmaterial: Sie kommen von uns, werden gepackt, transportiert und danach wieder abgeholt. Kaufen muss sie niemand, und im Keller stehen hinterher keine leeren Kisten herum.
Geliefert wird bewusst früh. Wer erst am Wochenende vor dem Umzug anfängt, packt hastig, füllt Kartons zu schwer und stellt am Umzugstag fest, dass das halbe Kinderzimmer noch offen liegt. Hier war am Morgen alles zu, verschlossen und gestapelt.
Jeder Karton trug seinen Zielraum
Die Familie hatte konsequent beschriftet: auf den Kartons, auf dem Klebeband und auch auf den Möbeln stand, wohin das Stück in Köpenick soll. Das ist die Vorbereitung, die einem Umzugstag am meisten hilft, und sie kostet nichts außer einem Stift.
Für uns heißt das: durchtragen statt nachfragen. Beim Ausladen muss niemand überlegen, ob ein Karton ins Kinderzimmer oder in die Küche gehört. Ohne Beschriftung landet in der neuen Wohnung erst einmal alles im Flur, und die Familie sortiert abends selbst.
Was wir an diesem Tag übernommen haben
- Besichtigung vor Ort und Kalkulation von Volumen und Fahrzeugen
- Halteverbotszone vor der Wohnung in Lichtenberg beantragt und eingerichtet
- Lieferung von 70 Leihkartons und Seidenpapier für das Geschirr
- Kleiderschränke und Schlafzimmerschränke abbauen und in Köpenick wieder aufbauen
- Boxspringbett zerlegen, transportieren und neu verschrauben
- Kinderbett und Kinderzimmerschränke demontieren und wieder montieren
- Waschmaschine abklemmen, verpacken und am Zielort anschließen
- Polstermöbel, Tische und Stühle in Folie und Decken verpacken
- Kellerräumung im Anschluss an die Wohnung
- Transport des kompletten Hausstands mit zwei Lastwagen
Dritter Stock ohne Aufzug, und davor das Halteverbot
Jedes Stück ging über die Treppe. Bei rund 40 Kubikmetern bedeutet das mehrere hundert Gänge, und deshalb entscheidet der Weg zwischen Haustür und Ladefläche über den Feierabend. Wir haben vorab eine Halteverbotszone beantragt und am Morgen eingerichtet, damit beide Wagen direkt vor dem Eingang stehen konnten.
Ohne Halteverbot parkt am Umzugstag irgendein Auto auf dem Platz, den man braucht. Dann tragen vier Leute jeden Karton dreißig Meter weiter, den ganzen Tag lang. Die Zone kostet einen kleinen Betrag und spart regelmäßig mehr als eine Stunde Arbeitszeit.
Schränke gehen selten am Stück durch die Tür
Kleiderschränke, Schlafzimmerschränke und die Kinderzimmermöbel haben wir zerlegt. Zuerst wird ausgeräumt, dann hängen die Türen aus, danach kommen Böden und Kleiderstangen heraus, und erst zum Schluss der Korpus. Die Beschläge wandern sortiert in einen Beutel, der am Möbel bleibt, sonst fehlt am Zielort genau die eine Schraube.
Wer einen vollen Schrank am Stück durch ein Treppenhaus wuchtet, riskiert Kanten, Zargen und den eigenen Rücken. Zerlegen sieht nach Mehraufwand aus und ist am Ende der schnellere Weg, weil die Teile flach liegen und der Wagen sich besser packen lässt.
Verpackt wird im Zimmer, nicht im Treppenhaus
Polsterstühle, Sofa, Tischplatten und Spiegel bekommen Stretchfolie und Umzugsdecken, bevor sie den Raum verlassen. Im Zimmer ist Platz dafür, im Treppenhaus nicht. Das ist der Grund, warum unsere Leute die erste halbe Stunde eines Umzugs scheinbar nichts tragen: In dieser Zeit entsteht der Schutz, der später die Kratzer verhindert.
Bei einer Familie mit kleinen Kindern hängt daran mehr als die Optik. Hochstuhl, Kletterdreieck und Spielzeugkisten sind sperrig und leicht, sie verkanten in der Ladung und rutschen. Verpackt und geordnet stehen sie stabil im Wagen.
Waschmaschine abklemmen gehört dazu
Die Waschmaschine haben wir abgeklemmt, verpackt und über die Treppe nach unten gebracht. Am Zielort wurde sie wieder angeschlossen. Das ist ein eigener Arbeitsschritt, der im Auftrag stehen muss, sonst steht die Maschine abends im Bad und niemand darf sie anschließen.
Wichtig ist die Reihenfolge: Wasser zu, Schlauch ab, Restwasser raus, dann erst bewegen. Eine Maschine, die noch Wasser in der Pumpe hat, verteilt es im Treppenhaus. Über die Stufen geht sie auf dem Roller, nicht in den Armen.
Der Keller kam zum Schluss
Zuerst haben wir die Wohnung geräumt, danach den Keller. Diese Reihenfolge hat einen Grund: Der Keller ist voller Stücke ohne festen Platz in der neuen Wohnung, und die gehören zuletzt in den Wagen, damit sie am Zielort zuerst wieder herauskommen und den Weg nicht blockieren.
In Köpenick war der Anlaufweg lang, das Haus selbst aber ebenerdig. Möbel und Kartons kamen über Rollbretter zur Tür. Was am Abend gebraucht wurde, Betten, Schränke und die Waschmaschine, hatten wir zuletzt geladen und deshalb zuerst wieder greifbar.
Was die Familie danach geschrieben hat
Wir hatten heute einen wirklich tollen Umzug mit Stier Umzüge und können dieses Umzugsunternehmen uneingeschränkt weiterempfehlen. Alle Mitarbeiter waren sehr professionell und super freundlich. Der Umzug ging schnell und alles wurde super verpackt und transportiert. In Berlin gibt es sehr viele Umzugsunternehmen und wir sind froh das wir uns für Stier Umzüge entschieden haben.
Was Sie aus diesem Umzug mitnehmen können
- Etage und Aufzug zuerst nennen. Dritter Stock ohne Aufzug verändert den Zeitbedarf stärker als zehn Kilometer mehr Fahrtweg.
- Halteverbot beantragen lassen. Die Zone kostet wenig und entscheidet darüber, ob Ihr Hausstand zehn oder vierzig Meter getragen wird.
- Kartons leihen statt kaufen. 70 Stück reichen für vier Zimmer. Nach dem Umzug holen wir sie wieder ab.
- Beim Packen beschriften. Der Zielraum auf dem Karton spart am Umzugstag mehr Zeit als eine zusätzliche Tragekraft.
- Montage und Geräteanschluss in den Auftrag schreiben. Sonst stehen Schränke zerlegt im Raum und die Waschmaschine trocken im Bad.
- Den Keller mitzählen. Er wirkt klein und ist regelmäßig mehrere Kubikmeter, die niemand eingeplant hat.
Impressionen vom Umzugstag







Steht bei Ihnen ein Wohnungsumzug an?
Ob von Lichtenberg nach Köpenick oder quer durch Berlin: Wir sehen uns Ihre Wohnung vorher an, kümmern uns um das Halteverbot und liefern die Leihkartons rechtzeitig. Möbeldemontage, Wiederaufbau und der Anschluss der Waschmaschine gehören auf Wunsch dazu.
